Hausmittel wie von Großmuttern – was kann ich verwenden?


In Läden für Autozubehör werden uns heutzutage oft die verschiedensten Mittel angepriesen, welche wir für die verschiedenen Materialien und Komponenten in unserem Auto verwenden sollen. Wenn es nach deren Meinung ginge, würden wir für jede Oberfläche drei verschiedene Produkte haben. Angefangen beim Lack mit Pflege, Versiegelung, Politur und Wachs über Felgenreiniger bis hin zu Kunststoffpflege und Sitzreinigern oder Lederbalsam gibt es unheimlich viele Artikel von sehr vielen Herstellern, welche alle angeblich Wunder wirken würden.

Dabei sind die Oberflächen eines Autos ja kein außerirdisches Material. Metall oder Kunststoff finden wir in jedem Haushalt und es wird auch ohne spezielles Produkt sauber gehalten. Wenn es um den Lack beim Auto geht, sind die Angebote jedoch meist gerechtfertigt. Alleine weil die Fläche so groß und auch entscheidend für das Aussehen eines Fahrzeugs ist, sind hier besondere Mittel meist angebracht.

Trotzdem muss man sich nicht mit einem Einkaufswagen voll Pflegeprodukte eindecken, um sein Auto säubern zu können. Nachfolgend beschreiben wir, wie man normale Hausmittel für verschiedene Zwecke im Auto nutzen kann.

 

Spülmittel und Essigreiniger:

Aggressive Hausmittel und Reiniger sind natürlich nicht empfehlenswert für die Autoreinigung. Jedoch können normale Spülmittel natürlich verwendet werden. Beispielsweise bei Flecken auf dem Autositz (wenn man deren Ursprung und Art kennt) kann ein Fettlöser oder Neutralseife Wunder wirken.

 

Kaffee

Auch wenn man sein Auto einmal von oben bis unten gesäubert hat, sorgt das nicht zwingend für einen guten Geruch, wenn dieser vorher nicht vorhanden war. Selbst die Reinigung beziehungsweise Entfernung sämtlicher Komponenten, die einen unangenehmen Geruch absondern, hilft nur bedingt. Der Geruch muss trotzdem oft erst komplett verschwinden, da er sich sonst nach dem Säubern direkt wieder festsetzt. Dazu ist beispielsweise ein Töpfchen mit Kaffeepulver hilfreich. Dieses stellt man für eine Nacht in das Auto, um üblen Gestank zu neutralisieren.

 

Rasierschaum

Diesen Tipp hatten wir bereits in unserem Artikel zur Reinigung von Autositzen (speziell Stoffsitzen) vorgestellt. Bei verschiedenen Flecken kann man diesen oder auch Shampoo mit etwas Wasser großflächig um die Stelle herum einbürsten und nach einer Viertelstunde mit einem Tuch entfernen. Dies sollte man nicht bei Ledersitzen machen, sondern da die passenden Produkte verwenden.

 

Eisspray, Föhn

Kaugummis setzen sich oft natürlich besonders hartnäckig in Stoffen fest. Eine Möglichkeit ist, dieses mit Eisspray zu besprühen. Im Anschluss sollte es so hart sein, dass man das Kaugummi vom Sitz kratzen kann. Das Gegenteil funktioniert auch: Man kann einen Föhn benutzen, um das Gummi zu erhitzen. Anschließend legt man ein Löschblatt darauf, welches das weiche Kaugummi dann aufsaugt.

 

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